Internet Banking
Kontakt
Telefon 061 925 94 94
BLKB Blog
Kultur kennt keine Grenzen
Datum: 23.01.2012 11:40
Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung Die BLKB ist die Bank der Baselbieter....
Anlagefonds
Fonds ABC
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
Z
Affidavit-Verfahren
Sofern Erträge von schweizerischen Anlagefonds zu mindestens 80% ausländischen Quellen entstammen, können sie verrechnungssteuerfrei an ausländische Anleger ausgeschüttet werden.
AFG
Abkürzung für das Bundesgesetz über die Anlagefonds vom 18. März 1994. In Kraft getreten ist das neue AFG am 1. Januar 1995. Die Schweiz kennt eine Fondsgesetzgebung bereits seit dem Jahre 1966.
Aktienfonds
Mit Aktienfonds beteiligen Sie sich an verschiedenen Unternehmen, ohne aber vom Geschäftsgang einzelner Firmen einseitig abhängig zu sein. Die Anlagen dieser Fonds erfolgen in erster Linie in Aktien oder aktienähnlichen Wertpapieren, wobei das Anlagegebiet geographisch und nach Branchen unterschiedlich definiert sein kann.
Alpha-Faktor
Das Alpha steht für die sog. risikobereinigte Performance eines Anlagefonds, also jenen Teil der Performance, welcher nicht mit der Marktbewegung und dem Marktrisiko erklärt werden kann. Es dient der Beurteilung der Leistung eines Portfoliomanagers.
Anlagefonds
Vermögen, das aufgrund öffentlicher Werbung von Anlegern zum Zweck der gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und von der Fondsleitung in der Regel nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird. Investmentfonds und Investmenttrusts sind gleichwertige Ausdrücke und dürfen nur von Institutionen verwendet werden, die dem AFG unterstellt sind.
Anlagerendite
Siehe Angaben unter dem Stichwort Renditekennzahlen.
Anlagezielfonds
Im Gegensatz zu den spezialisierten, als Portfoliobausteine einsetzbaren Fonds, dienen die Anlagezielfonds der standardisierten Vermögensverwaltung. Der Investor hat die Wahl zwischen verschiedenen Anlagezielen mit entsprechenden Risikostufen. Der Ausdruck 'Portfolio Fund' ist gleichwertig.
Anteil(schein)
Wertpapierrechtliche Verbriefung der Ansprüche des Kapitalanlegers gegenüber der Fondsleitung auf Beteiligung am Vermögen und am Ertrag des Anlagefonds. Der Anleger erhält nach neuem AFG einen physischen Anteilschein nur noch auf ausdrückliches Verlangen.
Aufsichtsbehörde
Staatliche Aufsichtsbehörde zur Überwachung der Tätigkeit von Anlagefonds. In der Schweiz ist es die EBK (Eidgenössische Bankenkommission) in Bern. In Luxemburg wird diese Aufgabe vom CSSF (Commission de Surveillance de Services Financiers) wahrgenommen.
Ausgabepreis
Der Ausgabepreis der Fondsanteile wird von der Fondsleitung festgesetzt, und zwar aufgrund des Inventarwertes. Zum Inventarwert wird eine Ausgabekommission hinzugeschlagen. Publiziert die Fondsleitung den Inventarwert, muss der Hinweis 'plus Kommissionen' angefügt werden.
Averaging
Anlagepolitisches Vorgehen, das darin besteht, dass der Anleger über einen beliebigen Zeitraum hinweg einen feststehenden Betrag für den Ankauf von im vorhinein ausgewählten Anlagefonds verwendet. Mittels dieses Vorgehens sichert er sich auf längere Sicht einen günstigeren Durchschnittspreis pro Wertpapiereinheit, da er die entsprechenden Titel sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen erwirbt.
Bankenkommission, Eidg.
Siehe Angaben unter dem Stichwort EBK.
Barrendite
Siehe Angaben unter dem Stichwort Renditekennzahlen.
Benchmark
Eine Benchmark ist ein Vergleichsportefeuille. Um die Performance eines Fonds zu messen, wird dieser mit der Benchmark verglichen. Das Resultat ist die sog. Überschussrendite (Excess return). Diese ist nur dann aussagekräftig, wenn die Benchmark in etwa die gleiche Anlagerichtung hat wie der bestehende Fonds.
Beta-Faktor
Massstab für die Veränderung des Kurses im Verhältnis zur Veränderung eines Indexes. Beta-Faktoren unter 1 halten sich in der Baisse besser, bringen aber in der Hausse weniger Gewinn (et vice versa) und werden in der Regel eher von konservativen Anlegern bevorzugt.
Bond Fund
Siehe Angaben unter dem Stichwort Obligationenfonds.
Closed-end Fund
Siehe Angaben unter dem Stichwort Geschlossener Anlagefonds.
Seitenanfang
Dachfonds
Fonds, die ihre Anlagen auf die Anteile anderer Fonds beschränken. Das neue AFG gestattet unter gewissen Bedingungen solche 'Fund of Funds', insbesondere muss jedoch eine doppelte Spesenbelastung für den Anleger vermieden werden. Verschiedene Gesetzgeber haben daher die Konstruktion verboten. Mit dem Dachfonds nicht zu verwechseln ist der Umbrella Funds.
Depotbank
Gemäss Bundesgesetz über die Anlagefonds ist die Depotbank gemeinsam mit der Fondsleitung Vertragspartnerin des Anlegers. Sie hat nicht nur das gesamte Fondsvermögen aufzubewahren, sondern auch vertrags- und gesetzeswidrige Anlagen zu verhindern. Die Depotbank ist daher nicht zu verwechseln mit einer blossen Hinterlegungs- und Zahlstelle.
Diversifikation
Unter Diversifikation versteht man die Aufteilung des Gesamtinvestments auf verschiedene Einzelanlagen (Aktien, Obligationen, Geldmarktpapiere etc.) mit dem Ziel, das unsystematische Risiko für den einzelnen Investor auf kostengünstige Weise zu mindern.
Duration
Die Duration gibt die durchschnittliche Rücklaufzeit einer Obligation in Kalenderjahren an, unter Einbezug sämtlicher noch ausstehender Zinszahlungen sowie der Kapitalrückzahlung. Als Risikomass für Obligationen misst sie die Zinssensitivität. Bei einer Änderung des Zinsniveaus von 1% entspricht die erwartete Kursänderung der Obligation ungefähr der Duration in Prozent. Im Falle einer couponlosen Obligation (Zero-Bond) entspricht die Duration genau der Restlaufzeit.
Durchschnittliche Restlaufzeit
Die Laufzeit eines Geldmarktpapiers wie auch einer Obligation wird aufgrund des frühest möglichen Rückzahlungszeitpunktes ermittelt. Die durchschnittliche Restlaufzeit eines Portefeuilles ergibt sich aus dem Mittel der Laufzeiten der einzelnen Titel vom Bewertungszeitpunkt bis zur Rückzahlung.
Emerging Markets
Gemäss Definition der Weltbank gehören zu den Emerging Markets die Aktien- und Obligationenmärkte der Länder, deren Bruttosozialprodukt pro Kopf und Jahr zurzeit unter der Marke von 10'000US$ liegt.
Ex-Datum
Tag, an dem der Coupon eines Fondsanteils abgetrennt ist. Der Käufer eines Fonds "ex Coupon" hat keinen Anspruch auf diese Ausschüttung; dafür ist der Fondskurs nach der Abtrennung des Coupons entsprechend tiefer.
FINMA
Abkürzung für Finanzmarktaufsicht. Sie ist die eidgenössische Aufsichtsbehörde über die Anlagefonds. Sie erteilt die Bewilligung zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit als Fondsleitung und Depotbank, als Vertriebsträger und Vertreter eines ausländischen Anlagefonds, genehmigt das Fondsreglement, überwacht die Einhaltung des Gesetzes und des Fondsreglements. Bei Missständen erlässt sie die zur Herstellung des rechtmässigen Zustands notwendigen Verfügungen. Bei einer groben Pflichtverletzung kann sie die erteilte Bewilligung zur Geschäftstätigkeit entziehen.
Fondskonto
Siehe auch Angaben unter dem Stichwort Fondssparplan. Im Gegensatz zu diesem werden beim Fondskonto keine feste Laufzeit und auch keine festen Einzahlungsbeträge vereinbart. Der Kunde kann also nach Wahl sein Konto äufnen.
Fondsleitung
Als Fondsleitung kann in der Schweiz nur eine Aktiengesellschaft auftreten, deren Zweck ausschliesslich auf das Fondsgeschäft beschränkt ist und die über ein Aktienkapital von mindestens 1 Million Franken verfügt. Darüber hinaus sind je nach Höhe des verwalteten Fondsvermögens weitere Eigenmittel bis max. 10 Millionen SFR zu halten.
Fondsreglement
Das Fondsreglement bildet die Grundlage für die Tätigkeit des Fonds. Es regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien und wird gemeinsam von Fondsleitung und der Depotbank aufgestellt. Der Mindestinhalt ist zwingend vorgeschrieben. Eine nachträgliche Änderung kann nur durch die EBK oder - bei Einsprachen von Anlegern - durch den Zivilrichter vorgenommen werden, und nicht mehr bloss durch eine einseitige Entscheidung seitens der Fondsleitung.
Fondssparplan
Mehrjähriger Vertrag zwischen einem Anleger und seiner Bank, worin vereinbart wird, dass der Anleger regelmässige Zahlungen leistet. Diese werden durch die Bank in Anteile von Anlagefonds investiert. Bei hohen Kursen der Fondsanteile werden automatisch weniger, bei tieferen Kursen mehr Anteile erworben (siehe auch Averaging). Indem auch in Bruchteile investiert wird, ist der Anleger nicht mehr gezwungen, jeweils ganze Anteile mit Kursen von zuweilen über 1'000 Franken zu erwerben. Es sind monatliche Mindesteinzahlungen während einer Mindestlaufzeit zu leisten.
Geldmarktfonds
Fonds, dessen Portefeuille aus kurzfristigen Anlagen, d.h. vorwiegend aus Geldmarktpapieren, besteht. Schweizerische Fondsleitungen haben aus steuerlichen Gründen die Money Market Funds in Luxemburg domiziliert.
Geschlossener Anlagefonds
Ein geschlossener Anlagefonds gibt keine neuen Anteile mehr aus und nimmt die ausgegebenen Anteile auch nicht mehr zurück. In der Schweiz wird der Ausdruck auch noch in einem eingeschränkten Sinn verwendet: ein Fonds kann vorübergehend oder dauernd geschlossen sein, wenn die Fondsleitung keine neuen Anteile mehr ausgibt. Die Rücknahmeverpflichtung kann jedoch nicht aufgehoben werden. Die Preise bilden sich nach Angebot und Nachfrage und werden nicht mehr mittels Inventarwert zuzüglich einer allfälligen Kommission berechnet. Geschlossene Anlagefonds sind vom AFG ausgenommen.
Hedge Funds
Hedge Funds sind nicht regulierte, hauptsächlich in Offshore-Zentren domizilierte Investment-Partnerschaften, die nicht nur ihre eigenen Mittel einsetzen, sondern sich auch bei Banken fremdfinanzieren. Trotz dem verfänglichen Namen dieses Instrumentes (das englische 'to hedge' bedeutet sich absichern) sind Absicherungsgeschäfte keineswegs der Hauptzweck der Hedge Funds. Diese Fonds zeichnen sich im Gegenteil durch Transaktionen aus, die gewöhnlichen Anlagefonds nicht erlaubt sind. Dazu gehören Leerverkäufe von Wertpapieren, Rohwaren oder Devisen, Börsengeschäfte auf Kredit sowie der weitreichende Einsatz von Derivaten aller Art. Entgegen der Bezeichnung handelt es sich um einen geschlossenen Anlagefonds.
Immobilienfonds
Anlagefonds, deren Mittel unter Wahrung des Grundsatzes der Risikoverteilung in Immobilienwerten (Grundstücke, Häuser, Beteiligungen an Immobiliengesellschaften) angelegt werden. Der Immobilienfonds ist eine schweizerische wie auch deutsche Besonderheit. Die besonderen Eigenschaften der Immobilien als Kapitalanlage erfordern eine Reihe von Sonderbestimmungen bei der gesetzlichen Regelung (zum Beispiel bei der Kündigung).
Indexfonds
Enthält im Portefeuille in der Regel die gleichen Titel in derselben Gewichtung wie ein bestimmter repräsentativer Börsenindex. Oftmals werden im Fondsreglement ausdrücklich Abweichungen zugelassen (in eng definiertem Rahmen), sodass die effektive Gewichtung der Titel im Fonds von derjenigen des Referenzindexes abweichen kann. Ein Indexfonds entspricht im Prinzip einem passiven Investment, denn es werden keine Titel aufgrund von Renditeprognosen selektiert. Das Ziel der Investition in einen Indexfonds besteht darin, eine ebenso gute Performance zu erzielen wie der entsprechende Referenzindex.
Inventarwert
Der Inventarwert eines Fondsanteils wird ermittelt aus dem Verkehrswert der Fondsaktiven, vermindert um die Verpflichtungen (und die mutmasslichen Liquidationssteuern beim Immobilienfonds), dividiert durch die Anzahl der ausstehenden Anteile.
Investmentclub
Einfache Gesellschaft, welche die gemeinsame Anlage von Ersparnissen bezweckt. Die Mittel stammen aus einmaligen und/oder regelmässigen Einzahlungen. Der Investmentclub untersteht nicht dem AFG, sofern er durch ihre Mitglieder selbst verwaltet wird.
Investmentkonto
Siehe Angaben unter dem Stichwort Fondskonto.
Investmentplan
Siehe Angaben unter dem Stichwort Fondssparplan.
Jensens Alpha
Kennzahl für die Performance eines Investmentfonds im Vergleich zu einem Index. Zeigt die Differenz zwischen dem effektiven Ertrag eines Anlagefonds und jenem Ertrag an, der erzielt worden wäre, wenn der Anlagefonds das gleiche Marktrisiko (Beta) wie sein Benchmark ausgewiesen hätte.
Korrelation
Misst den Grad der Abhängigkeit zwischen der Kursbewegung verschiedener Anlageinstrumente (Aktien, Obligationen oder Fonds) und dem Referenzindex. Der Korrelationskoeffizient quantifiziert die Stärke des Zusammenhanges und kann Werte zwischen -1 und +1 aufweisen. Je näher die Zahl bei +1 bzw. -1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang.
Kündigung
Aufhebung des Kollektivanlagevertrages durch den Anleger. Die Kündigung ist gesetzlich jederzeit möglich; es besteht ein Recht auf Barauszahlung des Verkehrswertes der Beteiligung. Bei Immobilienfonds besteht eine Sonderregelung, doch kann von der im Fondsreglement vorgeschriebenen Kündigungsfrist nur ausnahmsweise Gebrauch gemacht werden.
Länderfonds
Die Anlagen konzentrieren sich auf ein geographisch fest umschriebenes Land, beispielsweise die Schweiz, Regionen oder ganze Kontinente (Bsp. Asien).
MM Fund
Siehe Angaben unter dem Stichwort Geldmarktfonds.
Modified Duration
Die "modified Duration" (Duration dividiert durch 1 minus Zinssatzänderung) zeigt an, wie stark ein Obligationenfonds dem Zinssatzrisiko ausgesetzt ist.
Mutual Fund
Dieser Ausdruck bezeichnet Anlagefonds amerikanischen Rechts (offene Anlagefonds).
Netto-Portefeuillerendite
Siehe Angaben unter dem Stichwort Renditekennzahlen.
No load Fund
Fonds, welcher die Ausgabe und die Rücknahme von Anteilen nicht mit Kommissionen belastet. In letzter Zeit finden sie wachsende Verbreitung.
Obligationenfonds
Investieren das Fondsvermögen in festverzinsliche Papiere, die ebenfalls Kursrisiken und allenfalls Währungsschwankungen unterworfen sind. Die meisten Obligationenfonds sehen den Erwerb eines beschränkten Anteils Aktien vor. So können zum Beispiel aus Umtausch von Wandelobligationen gewonnene Aktien verbucht werden.
Offener Anlagefonds
Offener Anlagefonds, welcher laufend Anteile ausgibt und zurücknimmt. Entspricht dem gebräuchlichen Fondstyp in der Schweiz.
Offshore Fund
Anlagefonds mit Sitz in Ländern, die Steuerfreiheit oder Steuervorteile bieten, jedoch wegen der fehlenden oder unzureichenden Anlagefondsgesetzgebung und Aufsicht für den Anleger erhebliche Risiken bergen können. Offshore-Funds dürfen nach neuem AFG in der Schweiz nicht mehr vertrieben werden.
Open-end Fund
Siehe Angaben unter dem Stichwort Offener Anlagefonds.
Performance
Wertsteigerung einer Anlage. Bei Performance-Vergleichen von Fonds ist darauf zu achten, ob im Betrachtungszeitraum Ausschüttungen vorgenommen wurden. Sollten Gelder verteilt worden sein, errechnet sich die Performance aus der Ausschüttung zuzüglich der Kurssteigerung bzw. abzüglich der Kurseinbusse. Siehe auch Angaben unter dem Stichwort Renditekennzahlen.
Prospekt
Der Prospekt enthält nebst Fondsreglement sonstige wichtige Informationen über den Anlagefonds und muss laufend aktualisiert werden. Das AFG schreibt vor, dass das Fondsreglement im Prospekt enthalten sein muss.
Qualität
Bedeutet im Fondsgeschäft mehr als nur eine gute Rendite. Anlagekonzept und Fondsmanager sind wichtige qualitative Erfolgsfaktoren. Anlagefonds sind Visitenkarten der hauseigenen Vermögensverwaltung.
Referenzindex
Siehe Angaben unter dem Stichwort Benchmark.
Renditekennzahlen
Die Kapitalmarkttheorie kennt eine grosse Anzahl verschiedenartiger Definitionen. Hier eine Auswahl der für das Fondsgeschäft wichtigsten:
- Der Begriff Anlagerendite berücksichtigt Wertänderungen während eines bestimmten Zeitraums und schliesst die Ausschüttung mit ein (siehe auch Angaben unter dem Stichwort Performance).
- Die Ausschüttungsrendite (auch Barrendite oder direkte Rendite genannt) stellt das Verhältnis dar zwischen der letzten Ausschüttung und dem aktuellen Ausgabepreis (vermindert um die seit dem Ausschüttungszeitpunkt aufgelaufenen Erträge).
- Die Verfallrendite berücksichtigt zusätzlich zum ordentlichen Zinsertrag auch die Kursdifferenzen der Titel zum Nominalwert aufgrund der durchschnittlichen Restlaufzeit des Wertschriftenportefeuilles.
- Die Netto-Portefeuillerendite stellt das gewichtete Mittel der Verfallrenditen aller im Fonds vertretenen Titel dar und ergibt sich nach Abzug der Kosten der Fondsverwaltung.
Rentenfonds
In der Bundesrepublik Deutschland gebräuchliche Bezeichnung für Obligationenfonds.
Revisionsstelle
Sie ist der verlängerte Arm der Aufsichtsbehörde und überprüft die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften des Fondsreglements und des Prospekt. Revisionsstellen müssen durch die Eidgenössische Bankenkommission anerkannt sein.
Risiko
Ausmass der jährlichen Kurs- bzw. Renditeschwankungen einer Anlage. Gängiges Risikomass ist die Standardabweichung. Siehe auch Angaben unter dem Stichwort Volatilität.
Rücknahmepflicht
Siehe Angaben unter dem Stichwort Kündigung.
Sharpe Ratio
Die Sharpe Ratio ist eine mathematisch ermittelte Grösse, bei welcher die erzielte Jahresrendite eines Fonds - vermindert um den Zinssatz risikofreier Anlagen - zum eingegangenen Risiko (Volatilität) gesetzt wird. Je höher diese Kennzahl, desto besser war der Fonds in der Beobachtungsperiode bezüglich der Kriterien Ertrag und Risiko.
SICAV
Société d'investissement à capitale variable. Offener Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft als eigenständige juristische Person. Diese Form ist im AFG nicht vorgesehen.
Standardabweichung
Siehe Angaben unter dem Stichwort Volatilität.
Swisscanto
Das Gemeinschaftswerk "Swisscanto" dient den Kantonalbanken als zentraler Anbieter von modernen Finanzdienstleistungen in den Bereichen Anlagefonds, Portfolio Management, internationaler Wertschriftenhandel und Allfinanz. Die Swisscanto Holding AG mit Sitz in Bern wurde Ende 1993 gegründet; die Kantonalbanken jedoch sind bereits seit über 30 Jahren im Fondsgeschäft tätig. Unter den Schweizer Fondsanbietern nehmen die Kantonalbanken zurzeit Platz 3 ein.
Thesaurierungsfonds
Auch Akkumulierungs- oder Anreicherungsfonds genannt. Sämtliche Erträge werden laufend reinvestiert und vermeiden so bei Ausschüttungen anfallende Spesenbelastungen und Probleme der Wiederanlage. Durch den sogenannten Zinseszinseffekt wird die Wertsteigerung beschleunigt.
Tiger-Staaten
Wachstumsstarke Staaten aus dem Gebiet Südostasiens.
Tracking Error
Misst die Abweichung der Rendite eines Fonds von der Rendite einer bestimmten Referenzgrösse (i.d.R. seiner Benchmark). Der Wert ist sozusagen die während eines Jahres "eingefahrene" Standardabweichung zwischen dem Fonds und der Referenzgrösse.
Umbrella Funds
Unter einem gemeinsamen "Dach" (Umbrella) werden dem Anleger verschiedene faktisch eigenständige Anlagefonds offeriert. Diese sog. Subfunds (Segmente, Kompartimente) haben alle die gleiche Fondsleitungsgesellschaft und sind im selben Fondsreglement und Prospekt geregelt. Umbrella Funds sind nicht zu verwechseln mit den sog. 'Fund of Funds'. Letztere investieren ausschliesslich in andere Anlagefonds.
Die Idee des Anlagefonds kann in Gesellschaftsform (sog. SICAV) verwirklicht werden oder aber auf vertraglicher Basis (Kollektivanlagevertrag). Die Entwicklung der Anlagefonds auf Vertragsgrundlage setzte in der Schweiz im Jahre 1930 ein.
Volatilität
Unter dem Begriff Volatilität versteht man die Schwankungsbreite von einzelnen Anlagen und somit das Risiko eines Fonds. Die Quantifizierung erfolgt häufig mittelsstatistischer Verfahren, etwa durch Messung der Standardabweichung der Kursveränderungen.
Vorsorgesparen
Koppelung von Fondssparen mit einer Lebensversicherung.
Zeichnung
Kauf eines Fondsanteils durch Subskription (nicht durch Börsenauftrag) zu den im Prospekt festgesetzten Bedingungen.
Zero-Bond
Langfristige Anleihen ohne Coupons, die in abgezinster Form ausgegeben werden (Ausgabe mit Disagio) und bei Fälligkeit zum Nennwert getilgt werden. Je länger die Laufzeit, desto tiefer der Ausgabekurs. Der Kurswert an der Börse steigt mit der Annäherung an den Rückzahlungstermin.
Quelle:
Swisscanto


