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Erfolg ohne Wachstum?
Datum: 08.03.2012 15:13
Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung Der bisher gängige Massstab für...

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16.05.2012 12:47
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Medienmitteilungen

Gemeinsam für die Zukunft

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) lanciert eine neue Charity-Karte - die Maestro Jobs for Juniors-Karte. Gemeinsam mit der Job Factory Basel und dem KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung engagiert sie sich für die Schaffung von Lehrstellen und die Integration von Jugendlichen in die Berufsausbildung.

Die BLKB unterstützt mit der neuen Jobs for Juniors-Karte zwei renommierte Organisationen, die Jugendlichen Chancen für ihre Berufsbildung eröffnen. Nachdem die Job Factory seit fünf Jahren mit der BLKB zusammen arbeitet, ist jetzt mit dem KMU Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung eine weitere Organisation in den Verbund eingetreten. Die Partnerorganisationen ermöglichen Jugendlichen verschiedene Praktika, schaffen Lehrstellen und begleiten Lernende mit Stützkursen und Nachhilfestunden.

Clevere Karte für die Jugend
Im Zentrum des Projekts steht die neue Jobs for Juniors-Karte. Es handelt sich dabei um eine Maestro-Karte, mit der an Bancomaten Geld bezogen sowie in Geschäften bar bezahlt werden kann. Mit der Karte unterstützen sowohl die BLKB wie auch die Kundinnen und Kunden die beiden Partnerorganisationen finanziell. Die BLKB leistet ihren Teil, indem sie bei jeder Zahlung mit der Karte einen Beitrag von 0,25 Prozent des Zahlungsbetrags an die Job Factory und den Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung überweist. Der Beitrag der Kundinnen und Kunden besteht darin, dass sie für die Karte 30 anstatt 20 Franken Jahresgebühr bezahlen. Die zusätzlichen 10 Franken kommen ebenfalls den beiden Partnerorganisationen zugute. Die Einnahmen werden je zur Hälfte auf die beiden Organisationen verteilt.

Engagement der BLKB für die Region
Gemäss Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung BLKB, ist das Engagement Ausdruck der nachhaltigen Geschäftspolitik der BLKB, die neben den ökonomischen und ökologischen auch soziale und ethische Gesichtspunkte in ihre Tätigkeit mit einbezieht. "Wir fördern Projekte, die unserer Definition der Nachhaltigkeit entsprechen und in ihrem Bereich mustergültig sind. Mit den beiden Partnerorganisationen unterstützen wir zwei hervorragende Vertreter im Engagement für die Jugendlichen ohne Ausbildung und Arbeit", erklärte Dr. Beat Oberlin.

Das Konzept Job Factory
Robert Roth, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Job Factory, zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit. Die Job Factory gehe gegen die Jugendarbeitslosigkeit an, indem Jugendliche durch Berufspraktika unter realwirtschaftlichen Bedingungen für eine Karriere im Wirtschaftsleben vorbereitet würden. Pro Jahr würden rund 300 junge Erwachsene mit einem durchschnittlich sechsmonatigen Praktikum den Einstieg in die Arbeitswelt erleben. Im Jahr 2010 nutzten acht von zehn Jugendlichen ihre Chance und konnten den nächsten Schritt in ihrer weiteren beruflichen Entwicklung machen. Bislang nutzten über 2‘400 junge Menschen die Chance eines Praktikums bei Job Factory.

Lehre dank dem KMU Lehrbetriebsverbund
Urs Berger, Gründer und Leiter des KMU Lehrbetriebsverbunds Baselland und Umgebung, erläuterte in seinen Ausführungen die Idee seiner Organisation. Ziel des Lehrbetriebsverbunds sei es, die Anzahl der Lernenden im Kanton zu erhöhen. Die Ansprüche an eine qualitativ gute Lehre seien in den letzten Jahren immer höher geworden, sowohl im praktischen wie im schulischen Bereich. Kleine oder spezialisierte Unternehmen seien deshalb vermehrt nicht mehr in der Lage, den Lernenden im eigenen Betrieb den ganzen Umfang einer 3- oder 4-jährigen Lehre zu bieten. Der Lehrbetriebsverbund ermöglicht, dass mehrere Betriebe sich einen Lernenden teilen und so eine Lehrstelle anbieten können. Während des Schulsemesters führt der Lehrbetriebsverbund Stützkurse für seine Lernenden durch. Bisher hat die Organisation rund 400 Lernende betreut, und davon haben 98% ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen und eine feste Anstellung gefunden.

Grosse Bedeutung der Jobs for Juniors-Karte
Dr. Beat Oberlin hofft, "dass viele unserer Kundinnen und Kunden sich für diese Karte entscheiden, weil sie den Jugendlichen eine Chance geben wollen und sich mit dem Konzept Jobs for Juniors solidarisch zeigen."

Die BLKB wird mit einer Kommunikationskampagne, die auch die verschiedenen Social Media Kanäle wie Facebook,  Twitter oder  YouTube mit einbezieht, das Projekt Jobs for Juniors bewerben.

Weitere Informationen zur Jobs for Juniors-Karte