Moderne Bank mit starken Wurzeln

Moderne Bank mit starken Wurzeln

Medienmitteilung moderne Bank mit starken Wurzeln

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) führte am 15. und 16. April 2013 in der St. Jakobshalle ihre diesjährige Versammlung für die Inhaberinnen und Inhaber von Kantonalbankzertifikaten durch. Mit einem Bruttogewinn von CHF 206 Mio., einer Cost-Income-Ratio von 43,4% und einem Eigenmitteldeckungsgrad von 208,6% konnten Bankpräsidentin Elisabeth Schirmer-Mosset und Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung, einen sehr erfreulichen Abschluss 2012 präsentieren.

Seit 1987 findet die KBZ-Versammlung in der St. Jakobshalle statt. Und seit Jahren ist sie die grösste Generalversammlung der Schweiz. Gegen 8000 KBZ-Inhaberinnen und -Inhaber haben sich dieses Jahr für die Versammlung angemeldet, die jeweils an zwei Abenden stattfindet.

Werkplatz und Finanzplatz Schweiz
Bankpräsidentin Elisabeth Schirmer-Mosset betonte, wie wichtig es für die Entwicklung der Schweiz und des Baselbiets sei, dass die Banken ihre Rolle als Schmiermittel der Wirtschaft für den Werkplatz wahrnehmen können, ohne durch allzu starre Regulatorien eingeschränkt zu sein. Dies gelte vor allem für die Kantonalbanken wie die BLKB, die einen volkswirtschaftlichen Auftrag zu erfüllen haben. Und sie gab ihrer Besorgnis Ausdruck, dass falsche Regulierungen das unternehmerische Leben abtöten könnten. Dies liege ihr vor allem auch als Verwaltungsrätin der Ronda in Lausen besonders am Herzen. Sie betonte, dass Regulatorien Risiken einschränken, aber menschliche Fehlleistungen nie verhindern können. Darum sei es besonders wichtig, dass in der BLKB eine Kultur herrsche, welche die Mitarbeitenden zu Verbündeten des Unternehmens macht. Dazu dienten auch das Leitbild des Unternehmens mit seine drei Werten "persönlich", "engagiert", "nachhaltig". Und sie hielt fest: "Wir müssen quer denken, neu denken. Wir brauchen Weitblick, Urteilskraft, Demut Entschlossenheit und Augenmass."

Gute Zahlen einer gesunden Bank
Dr. Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung, legte Wert darauf, dass die guten Zahlen auf der Basis einer verantwortungsvollen Risikopolitik erzielt worden sind. Besonders erfreut war er, dass die BLKB im Kantonalbankenvergleich sowohl bei der Cost-Income-Ratio als auch beim Betriebsertrag pro Mitarbeiter die Spitzenposition belegt. Dabei betonte er, dass "hervorragende Leistungen nicht von ungefähr kommen" und wies auf die sehr guten Resultate der Mitarbeiterbefragung hin.

Eine moderne Bank mit starken Wurzeln
Im Ausblick wies Beat Oberlin darauf hin, dass sich auch die Banken den veränderten Gewohnheiten der Konsumentinnen und Konsumenten anpassen müssen. Als Beispiel nannte er ein ausgebautes Mobile Banking, das die BLKB diesen Sommer ihren Kundinnen und Kunden anbieten wird. Das E-Banking werde  eine immer wichtigere Rolle spielen, sagte Beat Oberlin, aber die Filiale werde auf keinen Fall verschwinden. Sein Fazit: "Wir wollen eine moderne Bank sein, aber wir wollen auf keinen Fall abheben und unsere Wurzeln vergessen. Ein besonders Gewicht legte er auf die Transparenz. dabei gehe es auch darum, offen zu kommunizieren, "wie und wo die die BLKB ihr Geld verdient". Dazu gehöre es auch, Gebühren transparenter zu machen und den Kundinnen und Kunden grössere Wahlfreiheit zu gewähren: "Die Kundinnen und Kunden können immer mehr bestimmen, auf welchem Kanal sie ihre Bankgeschäfte abwickeln wollen. Je grösser der Self-Service-Anteil, desto tiefer werden die Kosten sein. Und ich bin überzeugt, dass die Beratung der BLKB so viel Wert ist, dass die Kundinnen und Kunden auch bereit sind, dafür angemessen zu bezahlen."

Den Unterhaltungsteil bestritten das Ballett Basel und die Basler a-capella-Gruppe "The Glue". Anschliessend an die Versammlung wurde den Teilnehmern ein dreigängiges Menu offeriert, wie es der Tradition der BLKB entspricht.