Wildenstein: Die BLKB stellt klar.

Wildenstein: Die BLKB stellt klar.

Medienmitteilung Wildenstein

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) nimmt prinzipiell keine Stellung zu politischen Fragen. Doch im Vorfeld der Abstimmung über die Schlösser Wildenstein und Bottmingen wurden Halb- und Unwahrheiten verbreitet, welche richtig zu stellen sind.

1. Die BLKB beabsichtigt anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens einen Betrag von CHF 10 Mio. in eine Stiftung zum Erhalt des Schlosses Wildenstein einzubringen. Dieser Betrag ist ein Geschenk an die Baselbieter Bevölkerung. Die 10 Millionen Franken werden nicht von der Gewinnausschüttung an den Kanton abgezogen, wie fälschlicherweise behauptet wurde.
2. Die BLKB wird nicht Eigentümerin von Schloss Wildenstein. Das Schloss geht im Baurecht in eine zu gründende Stiftung ein. In der Stiftung und im Stiftungsrat sind neben der BLKB auch der Kanton Basel-Landschaft, die Einwohnergemeinde Bubendorf, die Bürgergemeinde Bubendorf und der Verein "Freunde von Schloss Wildenstein" vertreten.
3. Mit der Gründung der Stiftung und der Geldeinlage der BLKB kann der Unterhalt von Wildenstein für die nächsten Jahre garantiert werden, und nötige Investitionen können zeitgerecht getätigt werden. Die Stiftung wird das Schloss in der bisherigen Form weiter betreiben. So bleibt das Schloss Wildenstein für die Bevölkerung zugänglich und erhalten.
4. Es wird der Stiftung nicht erlaubt sein, das Schloss an Dritte zu veräussern. Sollte die Stiftung aus Mangel an Geld oder aus anderen Gründen ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, fällt das Schloss automatisch an den Kanton Basel-Landschaft zurück.