BLKB unterstützt Berufsausbildung in der Region mit 221‘651 Franken

BLKB unterstützt Berufsausbildung in der Region mit 221‘651 Franken

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Medienmitteilungen

BLKB unterstützt Berufsausbildung in der Region mit 221‘651 Franken

Steigende Anforderungen der Arbeitswelt erschweren Jugendlichen den Weg ins Berufsleben. Wer es alleine nicht schafft, bekommt dank "Jobs for Juniors" Unterstützung. Das Charity-Projekt der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) setzt mit dem KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung und der Jobfactory Basel auf erfahrene Partner.

Seit 2011 unterstützt die BLKB mit der Maestro-Jobs-for-Juniors-Karte zwei renommierte Organisationen, die Jugendlichen Chancen für ihre Berufsbildung eröffnen. Mit der Jobfactory Basel und dem KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung hat die BLKB Partner, die mit verschiedenen Kursen und Trainings die Jugendlichen fit für den Arbeitsmarkt machen und die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen ermöglichen.

Maestro-Karte mit Charity-Faktor
An der finanzielle Unterstützung für diese Projekte beteiligen sich zwei Seiten: Die Bankkundinnen und -kunden, die sich für eine Maestro-Jobs-for-Juniors-Karte entscheiden, bezahlen mit der jährlichen Kartengebühr 10 Franken zusätzlich. Dieser Betrag wird in den Spendentopf einbezahlt. Die BLKB ihrerseits spendet bei jeder Bezahlung, die mit einer Jobs-for-Juniors-Karte getätigt wird, ein viertel Prozent der Kaufsumme. Der Betrag, der so über das ganze Jahr gesammelt wird, wird hälftig unter den beiden Institutionen aufgeteilt.

2013 ist der Spendenbetrag um knapp 20 Prozent gewachsen und liegt nun bei CHF 221‘651.78
(2012: CHF 185‘602.90). Die beiden Checks in der Höhe von CHF 110‘825.89 überreichte BLKB-Geschäftsleitungsmitglied Kaspar Schweizer am Dienstag, 20. Mai 2014, Robert Roth (Gründer und Geschäftsleiter Jobfactory) und Urs Berger (Gründer KMU-Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung).

Engagement der BLKB für die Region
"Unser Jobs-for-Juniors-Projekt ist ein Erfolgsprojekt", sagte Kaspar Schweizer bei der Checkübergabe in der Basler Jobfactory. Nicht nur, dass sich jedes Jahr mehr Kundinnen und Kunden bewusst für die Charity-Karte entscheiden und so den Spendenbetrag jedes Jahr weiter in die Höhe treiben würden. "Die Unterstützung, die die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Berufsleben erhalten, wirkt nachhaltig."

Die Bedeutung der Jugendarbeitslosigkeit nimmt zu. "In der Region Basel gehen wir von rund 2000 Betroffenen Jugendlichen aus", sagte Job-Factory-Geschäftsleiter Robert Roth. Pro Jahr absolvierten über 250 Jugendliche ein Praktikum in der Jobfactory, 80 Prozent davon würden danach eine Anschlusslösung finden. Das intensive Coaching der jungen Erwachsenen kostet Geld. "Durch das Engagement der BLKB konnten wir 2013 sechzig Baselbieterinnen und Baselbietern ohne staatliche Unterstützung unbürokratisch und effizient einen Praktikumsplatz anbieten", so Roth weiter.

Der Lehrbetriebsverbund Baselland und Umgebung setzt mit seiner Arbeit an zwei Punkten an: Zum einen ermöglicht der Verbund auch kleineren Firmen die Schaffung von Lehrstellen, zum anderen werden die Lernenden mit Stützkursen während ihrer Ausbildungszeit begleitet. "Lernende mit schulischen Defiziten besuchen dreimal in der Woche abends unseren Stützkurs", sagte Lehrbetriebsverbund-Gründer Urs Berger. Doch auch Lernende mit Chancen auf einem Abschluss im Rang könnten die zusätzlichen Lerneinheiten nutzen, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. "Die Jugendlichen tragen selbst die Verantwortung, wie viel sie von den Stützkursen profitieren", so Berger. Die Kurse würden nicht als Frontalunterricht sondern als Selbststudium gestaltet. Bei Fragen und Problemen würden die Stützkursleiter weiterhelfen, deren Löhne aus einem Teil der Jobs-for-Juniors-Spende bezahlt würden.

Job Factory Spendenübergabe
Bildlegende v.l.: Urs Berger (KMU-Lehrbetriebsverbund), Kaspar Schweizer (BLKB) und Robert Roth (Jobfactory).