BLKB stoppt Projekt Waldwipfelpfad

BLKB stoppt Projekt Waldwipfelpfad

Aus für Waldwipfelpfad

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat beschlossen, das Projekt Waldwipfelpfad in Liestal zu stoppen. Das Projekt war anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums im Jahr 2014 lanciert worden. Doch verschiedene verfahrenstechnische Hürden verhinderten eine Realisierung innert nützlicher Frist.


Am Runden Tisch mit verschiedenen beteiligten Vertretern aus Einwohnergemeinde, Bürgergemeinde und Kanton erläuterten die Verantwortlichen der BLKB die Gründe für den Projekt-Stopp:
Für die BLKB stand von Anfang an fest, dass der Waldwipfelpfad bis spätestens 2016 realisiert werden muss, damit die Zeitspanne zwischen dem Jubiläum und der Überreichung des Geschenks nicht zu gross ist. Die Bank hat auch immer betont, dass für ein Projekt in der Höhe von CHF 3 Mio. eine hohe Planungssicherheit notwendig ist.

Beat Oberlin, Präsident der Geschäftsleitung der BLKB, bedauert, dass das Projekt nicht realisiert werden kann: „Der Waldwipfelpfad wäre der erste in der Schweiz gewesen und hätte aus Sicht der Bank die Attraktivität von Liestal für die Bewohner der Region und Naturinteressierte aus der ganzen Schweiz erhöht. Nach dem positiven Entscheid der Bürgergemeinde und dem grossen Engagement von Ueli Meier, Leiter des Amts für Wald beider Basel, waren wir zuversichtlich, dass der Waldwipfelpfad innert nützlicher Frist realisiert werden kann.“

Doch es stellte sich heraus, dass das neuartige Projekt auch neue verfahrenstechnische Fragen aufwarf. Insbesondere ist bis heute nicht abschliessend geklärt, welches Planungsverfahren für ein solches Projekt zur Anwendung kommen soll. Die BLKB hat in Absprache mit Vertretern der Stadt und der Bürgergemeinde Liestal deshalb beschlossen, einen externen Projektleiter zu engagieren, da sie selbst nicht über die geeigneten Ressourcen verfügt.

Vor der Wahl eines Projektleiters liess die BLKB zwei unabhängige Gutachten erstellen, welche die Chancen für eine Realisierung des Waldwipfelpfads eruieren sollten. Beide Gutachter kamen zum Schluss, dass bei diesem Projekt mit einem erheblichen finanziellen und zeitlichen Aufwand zu rechnen wäre, ohne dass eine Realisierung garantiert werden könnte.

Vor diesem Hintergrund hat die BLKB beschlossen, das Projekt einzustellen. Die beteiligten Parteien wurden an einem zweiten Runden Tisch informiert.