BLKB-Hauptsitz wird saniertBLKB-Hauptsitz wird saniert
Nach rund 50 Jahren wird der Hauptsitz in Liestal saniert und auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet. Die BLKB investiert in Nachhaltigkeit, eine zeitgemässe Arbeitsumgebung und eine stärkere Öffnung für die Bevölkerung.
Ein Standort wird neu gedacht
Im Zentrum der Sanierung stehen:
die Modernisierung der Gebäudetechnik
eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienz
die Erneuerung der Gebäudehülle
flexible, zeitgemässe Arbeitszonen
Während der Bauzeit wird der Bankbetrieb vorübergehend ausgelagert. Die Kundenzone befindet sich aktuell am Bahnhofplatz in Liestal, während die weiteren Mitarbeitenden an temporären Standorten in Liestal und Münchenstein tätig sind.
Im sanierten Hauptsitz stehen die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt:
zeitgemässe Kundenzone
mehr Beratungsschalter und -räume für persönliche und diskrete Gespräche
hochwertige Aufenthaltsbereiche mit einladender Atmosphäre
einfacher Zugang von Bahnhof und Rheinstrasse für maximale Flexibilität
So entsteht ein Ort, der Beratung, Komfort und Erreichbarkeit optimal verbindet.
Zugang vom Bahnhof
Mehr Raum für Begegnung und Öffentlichkeit
Mit der Neugestaltung öffnet sich der Hauptsitz stärker zur Stadt:
erweiterte öffentliche Bereiche im Erdgeschoss
neue Aufenthalts- und Begegnungszonen
attraktive Aussenräume für die Bevölkerung
Mit der Umgestaltung des Floragartens auf der Seite des Florawegs entsteht eine aufgewertete Verbindung vom Bahnhof ins Rheinstrassen-Quartier. Zudem wird das Areal über die Durchwegung durchlässig und erlebbar gemacht.
Umgestalteter Floragarten
Impuls für die Stadtentwicklung
Der sanierte Hauptsitz übernimmt eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Liestal und ist das «Tor zum neuen Rheinstrassen-Quartier» mit zukünftigen Arbeitsplätzen und Wohnraum.
Modell der Masterplanung Rheinstrasse
Architektur und Nutzungskonzept
Das Projekt wurde vom Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein entwickelt und setzt auf:
bessere Durchwegungen und öffentliche Zugänglichkeit
eine Aufstockung aller Gebäude um ein zusätzliches Geschoss, damit die BLKB künftig alle zentralen Einheiten an einem Standort konzentrieren kann.
Künftig bietet der Hauptsitz rund 12 400 m2 Nutzfläche, davon:
ca. 9200 m2 für die Bank
ca. 1200 m2 öffentliche Bereiche
ca. 2000 m2 für Drittnutzung
Die Drittnutzungsflächen dienen auch als Reserven für künftige Entwicklungen der Bank.
Co-Working-Bereich mit Kaffeezone
Netto-Null & Nachhaltigkeit
Mit der Sanierung leistet die BLKB einen konkreten Beitrag auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Zukunft:
Erreichen des Netto-Null-Standards des Hauptsitzes bis 2030
Reduktion der CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes
energieeffiziente Bauweise und moderne Gebäudetechnik
Erfüllen der Anforderungen für eine SNBS-Gold-Zertifizierung (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz)
Re-Use von Materialien, z. B. Fassade und Fenster
Damit verbindet die BLKB ökologische Verantwortung mit langfristigem wirtschaftlichem Denken.
Treppenaufgang
Investition in die Region
In das Sanierungsprojekt investiert die BLKB 92 Mio. CHF. Die BLKB hat sich für die Sanierung zum Ziel gesetzt, möglichst viele Aufträge in der Nordwestschweiz zu vergeben, damit auch das regionale Gewerbe von den Investitionen profitieren kann. Die Ausschreibungsphase für die Aufträge an die Handwerksbetriebe startet ab Sommer 2027.
Rückkehr ab 2030
Die gestaffelte Rückkehr in den modernisierten Hauptsitz ist ab 2030 geplant. Der Standort wird künftig rund 800 BLKB-Mitarbeitende beherbergen.
Visualisierungen: Stand Sommer 2026, Änderungen vorbehalten