Unser nachhaltiger Investmentansatz berücksichtigt Nachhaltigkeitskriterien im Anlageprozess und nutzt Stimmrechtswahrnehmung sowie den Dialog mit Unternehmen, um Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit der Anlagen zu unterstützen.
Vorteile
Zukunftsfähige Portfolios
Dank der nachhaltigen Ausrichtung unserer Anlagelösungen wird besonders in zukunftsfähige Unternehmen investiert, die umwelt- und sozialverträglicher arbeiten und somit wettbewerbsfähiger sind.
Verantwortungsvoll investieren
BLKB-Anlagelösungen verfolgen neben finanziellen Zielen jeweils auch ein explizites Nachhaltigkeitsziel. Sie investieren bevorzugt in Unternehmen, die sich durch eine nachhaltige Geschäftspraxis auszeichnen.
Bessere Anlageentscheide
Die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (ESG), kombiniert mit einer sorgfältigen Finanz- und Marktanalyse, bildet die Grundlagen für bessere Anlageentscheide. So lassen sich Risiken reduzieren und Zukunftschancen nutzen.
Wert langfristig sicherstellen
Mit dem nachhaltigen Anlageansatz Active Ownership sollen sowohl die finanzielle Werthaltigkeit der Anlagen wie auch die Verträglichkeit mit Nachhaltigkeitszielen unterstützt werden.
Im Einklang mit dem BLKB-Leitbild und als Teil ihrer Verantwortung als Vermögensverwalterin, die Interessen ihrer Anlagekundinnen und -kunden wahrzunehmen, verfolgt die BLKB seit 2014 bei allen von der BLKB verwalteten Anlageprodukten einen nachhaltigen Investitionsansatz. Dieser Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen berücksichtigen, mittel- bis langfristig einen besseren Unternehmenserfolg aufweisen und damit aus Risiko-Rendite-Überlegungen vorzuziehen sind. Zudem handeln Unternehmen, die im Betrieb besonders gut auf Umwelt, Gesellschaft und gute Unternehmensführung achten, nachhaltiger passen zudem besser zu Nachhaltigkeitszielen. Aus diesem Grund sind Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in den Anlageprozess integriert.
Die BLKB ist überzeugt, dass die Analyse von Nachhaltigkeit, die Stimmrechtswahrnehmung und der aktive Dialog mit den Unternehmen dazu beitragen, zukunftsfähigere Unternehmen zu identifizieren, die umwelt- und sozialverträglicher arbeiten und somit wettbewerbsfähiger sind. Deshalb haben wir alle unsere Anlagelösungen mit einem Verträglichkeitsziel nachhaltig ausgerichtet. Sie sind damit nachhaltig auch gemäss der Selbstregulierung der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und der (Asset Management Association Switzerland (AMAS).
Die Sustainable Investment Policy beschreibt die Prozesse und Kriterien zu unserem Ansatz für nachhaltiges Investieren. In der Active Ownership Policy sind die Grundsätze für Stimmrechtswahrnehmung und Dialog mit Unternehmen festgehalten.
Bei nachhaltigen Anlagen sind verstärkt Unternehmen vertreten, die hohe ökologische, soziale und ethische Ansprüche in ihrem wirtschaftlichen Handeln erfüllen.
Dazu gehören bei Unternehmen bspw. eine umweltschonende Produktionsbeschaffung sowie energiesparende Produkte genauso wie faire Arbeitsbedingungen, Datenschutz und Transparenz. Das ist eine ideale Erweiterung einer klassischen, eher kurzfristig orientierten Finanzanalyse. Mit einer Investition in nachhaltige Anlagen setzen Sie zudem Signale in der Wirtschaft und den Finanzmärkten und tragen als Anlegerin oder Anleger dazu bei, dass eine nachhaltigere Entwicklung auch dort in den Fokus rückt.
Die BLKB kombiniert in ihren Anlageprodukten mehrere nachhaltige Anlageansätze. Sie setzt dabei vor allem auf Positivselektion, verbunden mit Ausschlusskriterien, ESG Integration und Active Ownership.
Nachhaltigkeitsziele beim Anlegen
Die Anlagelösungen der BLKB verfolgen neben finanziellen Zielen jeweils auch ein explizites Nachhaltigkeitsziel, nämlich die Verträglichkeit mit Nachhaltigkeit im Sinne der schweizerischen Selbstregulierung. Neben der Verbesserung des Rendite-/Risikoverhältnisses sollen damit nachhaltige Merkmale wie zum Beispiel schonender Umgang mit Ressourcen, Arbeitsplatzsicherheit und Weiterbildung von Mitarbeitenden berücksichtigt werden.
Im Anlageprozess wählt die BLKB bevorzugt Unternehmen aus, die im Alltag besonders verantwortungsvoll mit Umwelt, Gesellschaft und guter Unternehmensführung umgehen, also im Vergleich zu anderen Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit besser abschneiden.
Die BLKB legt die Nachhaltigkeitsziele anhand ausgewählter Kennzahlen und Rahmenwerke wie beispielsweise ESG-Ratings fest. Die im Anlageportfolio erreichten Werte zeigt sie in den Nachhaltigkeitsreportings zu den Fonds und den Vermögensveraltungsmandaten transparent auf.
Die Anlagelösungen der BLKB nutzen jeweils eine massgeschneiderte Kombination aus verschiedenen Nachhaltigkeitsansätzen und damit verbundenen Zielen und Kennzahlen.
Wie die BLKB diese Nachhaltigkeitsziele für ihre Anlagelösungen festlegt und misst, ist in folgender Darstellung zusammengefasst.
Die Abkürzung ESG steht für Environmental, Social und Governance, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Diese drei Aspekte beschreiben die nachhaltigkeitsbezogenen Verantwortungsbereiche von Unternehmen.
Das «E» steht hierbei für Environmental. Darunter fallen Umweltverschmutzung oder -gefährdung, Treibhausgasemissionen und Energieeffizienzthemen.
«S» für Social beinhaltet Aspekte wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Diversität und gesellschaftliches Engagement.
«G» steht für Governance. Darunter versteht man eine nachhaltige Unternehmensführung. Hierzu zählen Themen wie Unternehmenswerte oder Steuerungs- und Kontrollprozesse.
Ausschlusskriterien
Aus dem Gesamtuniversum der Anlagemöglichkeiten werden gewisse Sektoren und Unternehmen herausgefiltert. Durch die Anwendung verschiedener Ausschlusskriterien reduziert die BLKB gezielt Risiken aus einer Nachhaltigkeitssicht. Die Anlagelösungen der BLKB schliessen Investitionen in Unternehmen aus, die derzeit folgende Geschäftsaktivitäten* verfolgen:
Förderung fossiler Brennstoffe
Glückspiel
Flugverkehr
fossile Kraftwerke
Tabak
gentechnisch verändertes Saatgut
Kernenergie
Waffen
Die Ausschlusskriterien umfassen Produzenten in den jeweiligen Geschäftszweigen. Für die genannten Geschäftsaktivitäten gilt eine Umsatzanteil-Schwelle von 0 %, ausser für Kohleverstromung, Glücksspiel und konventionelle Waffen resp. Sportwaffen (jeweils bis 5 % erlaubt).
Die BLKB schliesst zudem Unternehmen aus, die die Grundsätze des UN Global Compact schwerwiegend verletzen oder in schwerwiegende Kontroversen involviert sind. Im Weiteren ausgeschlossen werden Unternehmen, die schweizerische Grundnormen verletzen (gemäss SVVK-ASIR).
Im weiteren ausgeschlossen sind Staaten, die politische Rechte missachten oder die eine ungenügende Klimapolitik aufweisen.
*Die BLKB-Ausschlusskriterien werden auf die in BLKB-Anlageprodukten eingesetzten Einzeltitel angewandt. Drittfonds müssen mindestens kontroverse Waffen (Umsatzschwellenwert max. 0.05%) ausschliessen, können ansonsten jedoch abweichende Vorgehensweisen anwenden. Dadurch können Portfolioanteile in ausgeschlossenen Anlagen entstehen.
Positivselektion mit Best-in-Universe und Über-/Untergewichtung
Mit Positivselektion zielt die BLKB darauf ab, für die Portfolien die nachhaltigeren Emittenten auszuwählen. Diese Auswahl ist ein wesentliches Kriterium für die Nachhaltigkeitsziele.
Über-/Untergewichtung
Beim Über- und Untergewichtungsansatz erhalten – nach Anwendung der Ausschlusskriterien – Wertpapiere oder Sektoren mit besseren ESG-Bewertungen im Portfolio ein höheres Gewicht als in einem Vergleichsindex oder entsprechend ihrem Marktanteil. Im Gegensatz dazu werden Anlagen mit schlechteren ESG-Bewertungen untergewichtet. Das bedeutet, sie werden im Portfolio reduziert oder gegebenenfalls vollständig ausgeschlossen.
Dieser Ansatz wird auch «ESG Tilting» genannt und steht für Anlagelösungen «ESG Standard» im Vordergrund.
Best-in-Universe
Aus dem gesamten Anlageuniversum – nach Anwendung der Ausschlusskriterien – wählt die BLKB die besten 45 % der Unternehmen mit den höchsten ESG-Werten aus. Damit investiert die BLKB gezielt in Unternehmen, die besonders nachhaltig und verantwortungsbewusst handeln. Dieses Vorgehen nennt die BLKB «Best-in-Universe» und widerspiegelt damit einen Best-in-Class-Ansatz.
Dieser Ansatz steht für Anlagelösungen «ESG Plus» im Vordergrund.
Den Best-in-Class-Ansatz nutzt die BLKB auch zur Auswahl von Drittfonds.
Die ESG-Analyse von MSCI und die daraus resultierenden Scores werden als integraler Bestandteil beim Finanzresearch genutzt. Für die Ausarbeitung des Investment Case ist die ESG-Dimension integraler Bestandteil der Analyse. Damit erweitert sich die verfügbare Informationsbasis und wird eine umfassendere Beurteilung ermöglicht. Dabei stützen sich die Analystinnen und Analysten auf ESG-Informationen von MSCI, Nachhaltigkeitsinformationen des Unternehmens selbst sowie situativ anderweitige frei verfügbare Informationsquellen. Die Integration dieser Informationen erfolgt qualitativ.
Active Ownership
Active Ownership ist ein nachhaltiger Anlageansatz, bei dem Anlegerinnen und Anleger mit den Unternehmen, in die sie investieren, zusammenarbeiten und zielgerichtet interagieren. Ziel ist es, finanziell, ökologisch und sozial nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und den Wert der Unternehmen und der Investitionen zu sichern. Man nennt dieses Vorgehen auch «Active Stewardship».
Active Ownership umfasst zwei Elemente:
die systematische Wahrnehmung von Stimmrechten an den Generalversammlungen (Voting)
die Pflege des aktiven, sachlichen Dialogs mit den Unternehmen zu Nachhaltigkeitsthemen (Engagement).
Bei der BLKB basiert Active Ownership auf den Grundsätzen des «Swiss Stewardship Codes» und auf den Prinzipien für verantwortliches Investieren (PRI). Sie nimmt die Stimmrechte wahr bei den Direktanlagen in den Anlagefonds. Den Dialog führt sie potenziell mit allen Unternehmen des Anlageuniversums.
Die BLKB stützt sich hauptsächlich auf die ESG-Ratings von MSCI, einem bedeutenden globalen Anbieter von Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings. Diese Ratings zielen darauf ab, den Umgang eines Unternehmens mit auch finanziell relevanten Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen zu messen. MSCI verwendet eine regelbasierte Methodik, um Branchenführer und Nachzügler anhand ihrer Exponierung gegenüber Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen zu identifizieren und um festzustellen, wie gut sie diese im Vergleich zu anderen Unternehmen managen.
Die ESG-Ratings reichen von AAA/AA (Branchenführer) bis hin zu B/CCC (Nachzügler).
Für die Analyse von Drittfonds nutzt die BLKB primär Daten von Morningstar. Abstimmungsanalysen bezieht die BLKB von Ethos Services SA.
Reporting
Die BLKB legt Wert auf Transparenz zur Nachhaltigkeit. Anhand spezifischer Kennzahlen zeigen die regelmässigen Reportings, wie die Nachhaltigkeit bei den verschiedenen Anlageprodukten konkret aussieht. Je nach Lösung stehen den Anlagekundinnen und Anlagekunden passende Berichte zur Verfügung.
BLKB Anlagefonds: Factsheets
Die BLKB bietet ihren Anlagekundinnen und Anlagekunden hohe Transparenz zu Nachhaltigkeitsaspekten ihrer Anlagefonds. Factsheets beschreiben die Nachhaltigkeitsziele und die wesentlichen nachhaltigen Anlageansätze und zeigen den Stand des Fonds-Portfolios zur Nachhaltigkeitsausrichtung auf.Sie umfassen ESG-Rating, Ausschlusskriterien, sowie Klima-Informationen gemäss den Swiss Climate Scores. Sie sind mit den weiteren Fonds-Dokumenten auf fundinfo.com verfügbar:
Active Ownership: Stimmrechtswahrnehmung und Dialog mit Unternehmen
Im jährlichen Active Ownership-Report berichtet die BLKB zu den wichtigsten Entwicklungen bei der Stimmrechtswahrnehmungen in den BLKB Anlagefonds sowie beim aktiven Dialog mit den Unternehmen. Zusätzlich stehen detaillierte Reports von Ethos zur Stimmrechtswahrnehmung der einzelnen Anlagefonds sowie zum Engagement zur Verfügung.
Quartals- und Jahresberichte zur Stimmrechtswahrnehmung der BLKB Anlagefonds
Die Stimmrechte werden bei den Aktienfonds (BLKB Selection und BLKB iQ Responsible Equities) wahrgenommen.
Bei den Strategiefonds (Next Generation, Next Generation Vorsorge, iQ Responsible Vorsorge, Swiss Dynamic Allocation) werden die Stimmrechte innerhalb der im Portfolio eingesetzten Aktienfonds wahrgenommen. Sie halten seit Frühjahr 2025 keine direkten Anlagen in Aktien und werden hier daher nicht separat ausgewiesen.
Durch die Ermittlung von ESG-Präferenzen des Kunden gemäss SBVg-Richtlinien* soll sichergestellt werden, dass die Anlagelösungen den ESG-Präferenzen des Kunden entsprechen und diese Präferenzen bei den Anlageempfehlungen berücksichtigt werden.
Die BLKB unterscheidet zwischen den beiden Nachhaltigkeitsprofilen «ESG Standard» und «ESG Plus».
*Richtlinien für die Finanzdienstleister zum Einbezug von ESG-Präferenzen und ESG-Risiken bei der Anlageberatung und Vermögensverwaltung (2023)
ESG-Präferenzen und Nachhaltigkeitsprofile
Im ersten Schritt des BLKB-Anlageprozesses werden immer Ausschlusskriterien angewendet.
In einem zweiten Schritt fliessen beim Profil «ESG Plus» die Nachhaltigkeitskriterien über den Anlageansatz Best-in-Universe (Positivselektion) und teilweise thematische Ansätze ein*. Beim Profil «ESG Standard» werden die Nachhaltigkeitskriterien über den Anlageansätze Über-/Untergewichtung (Positivselektion) berücksichtigt.
*BLKB-Anlageprodukte der Kategorie «ESG Plus» können auch Drittfonds der Kategorie «ESG Standard» enthalten.
Unter Nachhaltigkeitsrisiken versteht man potenzielle Ereignisse aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, die gegenwärtig oder in Zukunft negative Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit, die Kosten, den Ruf und somit auf den Wert des Unternehmens sowie den Kurs von Finanzinstrumenten haben können.