Eine gute Geschichte.
Betül Karabulut liest gerne Krimis – am liebsten die von Simon Beckett mit dem forensischen Anthropologen David Hunter. Düster, spannend, manchmal brutal. In ihrem Job ist jedoch etwas anderes gefragt: Empathie.
Betül ist Juristin und Nachlassplanerin und leitet unter anderem die Willensvollstreckung und Erbteilungen verstorbener Kundinnen und Kunden. Im Umgang mit Hinterbliebenen und Familien braucht sie viel Wissen, eine grosse Portion Taktgefühl und eine starke Persönlichkeit.
Der einfühlsame, aber zugleich klare Umgang mit Angehörigen in einer Ausnahmesituation fordert sie immer wieder aufs Neue – und genau das schätzt Betül an ihrer Aufgabe. «Zusammen mit Menschen in einer schwierigen Zeit tragfähige Lösungen zu finden, macht für mich den Wert meiner Arbeit aus», beschreibt Betül ihre Motivation.
Erbteilung ist ein sensibles Thema, bei dem Emotionen und Fakten eng miteinander verknüpft sind. Fast wie bei einem spannenden Krimi. «Den Willen des Erblassers umzusetzen und zugleich verlässliche Lösungen für die Hinterbliebenen zu finden, das spornt mich an», sagt die 34-Jährige.
Und was hilft dir dabei, einen gesunden Ausgleich zu finden, Betül? «Mein Team». Wir unterstützen uns in jeder Hinsicht und können uns immer aufeinander verlassen. Und ganz besonders meine Familie. Sie ist mein Rückhalt und genau das Familienglück, das ich mir immer gewünscht habe», erzählt die fröhliche Baselbieterin. Ein charmanter Mann, zwei kleine Kinder und ein Haus im Grünen. Keine verrückten Hobbys – sondern ein Leben, das sie bewusst geniesst.
Genau so, wie sie es sich erträumt hat. Mit einem Arbeitspensum von 70 Prozent gelingt es ihr, «Vollblutmami und gleichzeitig Vollblutjuristin» zu sein. Kochen, Reisen und Bücher zählen zwar zu ihren Leidenschaften, doch im Moment hat anderes Vorrang. Simon Beckett und David Hunter warten noch ein wenig – während Betül ihre ganz eigene spannende Geschichte schreibt.
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