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Carmen Dörfliger steht vor einer Ziegelwand, trägt Businesskleidung und schaut nach rechts.

Führung in Bewegung.

Karrieren verlaufen nicht linear – und Führungsmodelle auch nicht. Manchmal teilen sie sich auf, manchmal wachsen sie zusammen. Genau das zeigt der Weg von Carmen Dörfliger eindrücklich.

Nach einer Familienphase ist Carmen über ein Job-Sharing-Modell wieder in eine Führungsrolle eingestiegen. Ein bewusster Schritt: «Für mich war klar, dass ich Verantwortung übernehmen möchte – aber in einem Pensum, das zu meiner Lebensphase passt.» Die Möglichkeit, Anfang 2024 gemeinsam mit einer Partnerin ein Team zu leiten, war dafür der ideale Rahmen.

Wiedereinstieg mit Perspektive

Das sogenannte Top-Sharing ermöglichte Carmen den sanften, aber anspruchsvollen Wiedereinstieg in die Führungsarbeit. Zwei Perspektiven, geteilte Verantwortung und enge Abstimmung prägten den Alltag. «Gerade bei komplexen Fragestellungen hilft es enorm, Entscheide gemeinsam zu reflektieren und unterschiedliche Blickwinkel einzubringen.»

Gleichzeitig zeigte sich auch: Geteilte Führung ist kein Selbstläufer. Sie verlangt Klarheit, Vertrauen und zusätzliche Koordination – vom Führungstandem ebenso wie vom Team. Die Erfahrungen aus dieser Phase waren für die 38-jährige jedoch sehr wertvoll.

Veränderung als Chance

Als ihre Job-Sharing-Partnerin die Bank Anfang 2026 verliess, entstand eine neue Ausgangslage und das Führungsmodell entwickelte sich weiter. Carmen erhöhte ihr Pensum auf 90% und leitet das Team seither eigenständig. Mit den Erfahrungen aus dem Top-Sharing fühlte sie sich bereit für diesen Schritt. Die Rahmenbedingungen haben gepasst – familiär wie auch im Team.

«Das Job-Sharing hat mir ermöglicht, Verantwortung und Familie gut zu verbinden. Der kontinuierliche Austausch, die gemeinsame Reflexion und das Vertrauen haben meine Führung stark geprägt. Diese Erfahrungen nehme ich heute bewusst mit – in Entscheidungen, in der Zusammenarbeit mit dem Team und in meiner Art, Verantwortung wahrzunehmen.»

Flexibilität als Erfolgsfaktor

Carmens Weg zeigt, wie wichtig durchlässige Modelle und situative Lösungen sind. Was heute passt, kann sich morgen verändern. Und genau darin liegt die Stärke moderner Arbeits- und Führungsmodelle: Sie orientieren sich an Lebensphasen, Kompetenzen und der Entwicklung von Teams.

«Im Moment stimmt es so für mich sehr gut», sagt Carmen. «Und ich weiss: Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg – sondern verschiedene, je nach Situation und Zeitpunkt.»

Natürlich bei der BLKB, fügt sie mit einem Lächeln an.

 

Carmen Dörfliger lächelnd im Gespräch vor einer Backsteinwand.

 

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