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Frau mit Brille, die nachdenklich aus einem Fenster schaut, Sonnenlicht im Hintergrund.
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Frauenpower beim Anlegen

 

Weibliche Attribute für den Anlageerfolg

Beim Anlegen gibt es diverse psychologische Fallen. Diese sind so relevant, dass sich ein eigenes Forschungsfeld mit dem Thema beschäftigt: die «Behavioral Finance».

Neben dem Herdenverhalten (wir machen, was alle anderen schon tun) kennt man im Behavioral Finance unter anderem auch den Bestätigungsfehler (Confirmation Bias). Dieser besagt, dass wir dazu neigen, Informationen, welche unsere Meinung bestätigen, stärker zu gewichten als jene, welche unseren Thesen widersprechen. Der «Overconfidence Bias» besagt zudem, dass wir zu stark in unsere eigenen Fähigkeiten und Prognosen vertrauen.

Gerade Frauen in einer klassischen Rollenverteilung neigen dazu, diesen Fallen zu entgehen: Sie verfallen weniger dem Herdentrieb, neigen weniger zur Selbstüberschätzung und sind Empfehlungen gegenüber kritischer. Natürlich lässt sich das nicht verallgemeinern, aber diese weiblichen Attribute können sich positiv auf Anlageentscheide auswirken. Studien zeigen: Frauen investieren in ihren Portfolios oft weniger, erzielen mit dem investierten Kapital jedoch häufig höhere Renditen als Männer.

3 Erfolgsfaktoren für Investorinnen

Emotionale Entscheidungen können beim Anlegen von Nachteil sein. Dabei können drei einfache Erfolgsfaktoren für Investitionen helfen: Strategie, Weitblick und Disziplin.

Das Wichtigste für den Anlageerfolg ist eine Strategie. Dabei ist die eigene Risikoneigung zentral. Eine Anlagestrategie muss die eigenen Bedürfnisse abbilden und auf die persönlichen, langfristigen Ziele abgestellt sein.

Oft wird die Wichtigkeit des Anlagehorizontes unterschätzt. Da die meisten Anlageziele weit in der Zukunft liegen, sollten Anlagen mit entsprechendem Weitblick erfolgen. Kurzfristigkeit zahlt sich nur selten aus. Geld sollte in zukunftsfähige Geschäftsmodelle mit nachhaltig hoher Ertragskraft fliessen.

Die wichtigste Zutat für ein erfolgreiches Anlagekonzept ist Disziplin. Gerade wenn geopolitische Risiken die Schlagzeilen dominieren ist man geneigt, sich in vermeintlich sichere Häfen zu flüchten. Hat man eine gute Strategie erarbeitet, gilt es dieser konsequent zu folgen. Ein gut aufgestelltes Portfolio kann auch über kurzfristige Unsicherheit hinwegsehen, einer erhöhten Volatilität standhalten und langfristig attraktive Opportunitäten nutzen.

Vorsorgen heisst anlegen

Dass Frauen weniger investitionsaffin sind, zeigt sich auch bei der Vorsorge. Dabei sollten gerade Frauen, die auch heute noch häufiger in Teilzeitpensen tätig sind als Männer, den Vorsorgeaspekt nicht ausser Acht lassen. Aus Teilzeitarbeit entsteht in der Regel eine Vorsorgelücke. Umso wichtiger ist die private Vorsorge und eine langfristig rentable Anlagestrategie. Lässt man das Geld auf dem Konto liegen, verliert es wegen der Inflation stetig an realem Wert. Nur mit Investitionen kann man dem Wertverlust entgegenwirken und eine Vermögensvermehrung erzielen.

Frauenpower bedeutet hier: Eigeninitiative zeigen, Verantwortung übernehmen und bewusst für die eigene finanzielle Unabhängigkeit sorgen.

Gelegenheit beim Schopf packen

Unser Rat an unsere Kundinnen ist damit: Verschieben Sie Ihren Anlageentscheid nicht auf morgen. Investieren ist keine Männersache - weder in der Vorsorge noch im freien Vermögen. Anlegen ist der einzige Weg, dem Vermögensverzehr entgegenzuwirken. Lassen Sie sich beraten und definieren Sie Ihre Anlagestrategie, damit Ihre Träume und Ihre Anlageziele Hand in Hand gehen.

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