Zum Inhalt springen Zur Fusszeile springen
BLKB Logo - Zurück zur Startseite BLKB Logo - Zurück zur Startseite
Trockenes Laub und junge Pflanzen im Fokus einer naturnahen Umgebung.
Zurück

Eiche im Klimawandel: Warum sie den Baselbieter Wald stärkt

 

Kurz erklärt

  • Eichen wurzeln tief und können mit Trockenheit und Hitze besser umgehen als viele andere Baumarten.
  • Sie bieten einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
  • Damit der Wald stabil bleibt, ist ein Mischwald notwendig – eine einzige Baumart reicht nicht aus.
  • Aufforstung ist ein Generationenprojekt: Es dauert Jahrzehnte, bis aus Setzlingen ein richtiger Wald wird.

Was passiert auf dem «Stälzler» in Lampenberg?

Wo früher vor allem Buchen das Landschaftsbild prägten, entsteht nach und nach ein Wald mit einer grösseren Vielfalt. Auf dem Stälzler wurden unter anderem Linden, schneeballblättriger Ahorn, Elsbeeren, Wildbirnen, Waldföhren – und viele Eichen gepflanzt. Ziel ist es, eine Baumartenmischung zu schaffen, die Extremwetter besser standhalten kann.

Warum ausgerechnet die Eiche?

Die Eiche gilt als besonders robuste Baumart: Ihre tiefen Wurzeln ermöglichen es ihr, auch in trockenen Phasen Wasser zu erreichen. Gleichzeitig bietet sie Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und trägt so zur Stabilität des Ökosystems bei.

Wussten Sie schon?

Eicheln «wandern» oft nicht von selbst: Vögel verstecken sie als Vorrat – und sorgen so ganz nebenbei für neue junge Bäume.

Waldpflege: ein Projekt für Jahrzehnte

Mit dem Pflanzen allein ist es nicht getan. Junge Bäume müssen Hitze, Starkregen und – besonders in Höhenlagen wie auf rund 550 Metern – auch Frost standhalten. Damit aus Setzlingen ein stabiler Wald wird, sind Pflege, Geduld und die richtige Mischung entscheidend. Erst dann kann der Wald seine Funktionen vollständig erfüllen – als CO₂-Speicher, Wasserreservoir und Naherholungsgebiet.

So können Sie beitragen

Mit dem Zukunftskonto und dem Geschenksparkonto Zukunft haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, einen direkten Beitrag zum Projekt «Wald von morgen» zu leisten. Darüber hinaus kann das Projekt auch ganz einfach per TWINT unterstützt werden.

Scannen Sie den QR-Code mit Ihrer TWINT-App und unterstützen Sie das Projekt direkt.

QR-Code zur Spende an Wald von Morgen mit der TWINT-App.

Bitte beachten Sie, dass Direktspenden an das Projekt «Wald von morgen» nicht steuerlich abzugsfähig sind.

Teilen
  • Nachhaltigkeit

    Der Wald – die grösste Freizeitarena in der Region

    Ein Spaziergang im Schatten. Ein Picknick am Waldrand. Ein Feuer an der Grillstelle. Für viele Menschen im Baselbiet ist der Wald die nächstgelegene Auszeit – kostenlos, nah und immer offen. Genau deshalb verdient er unsere besondere Aufmerksamkeit: Der Wald wird intensiver genutzt, und gleichzeitig setzt ihm der Klimawandel stark zu.

    Familie am Lagerfeuer im Wald aus dem Artikel Der Wald – die grösste Freizeitarena in der Region
  • Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit erleben: Lernende gestalten die Zukunft aktiv mit

    Wie können wir Nachhaltigkeit verständlich, greifbar und erlebbar machen? Diese Frage stand im Zentrum der gemeinsamen Projektwoche Nachhaltigkeit für die Lernenden der BLKB, der BKB und der Bank CLER. Unser Ziel war es, den Nachwuchs nicht nur theoretisch mit dem Thema vertraut zu machen, sondern die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. So schaffen wir heute ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln und Wissensträgerinnen und -träger für morgen.

    Menschen beim Holzfällen im Wald mit Bäumen und Waldpflanzen im Hintergrund. aus dem Artikel Nachhaltigkeit erleben: Lernende gestalten die Zukunft aktiv mit
  • Nachhaltigkeit

    CO₂ im Boden statt in der Luft – Zwischenbilanz

    Seit 2021 beteiligt sich die BLKB finanziell am Pilotprojekt «Klimaschutz durch Humusaufbau», das sie gemeinsam mit dem Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung in Sissach initiiert hat. Ziel: Kohlenstoff im Boden speichern, Böden resilienter und fit für den Klimawandel machen – gemeinsam mit Baselbieter Landwirtinnen und Landwirten. Gestartet hat das spannende Projekt mit 55 Landwirtschaftsbetrieben – wir ziehen nun ein Zwischenfazit nach gut der Hälfte der Projektlaufzeit.

    Ein Mann gräbt im Garten mit Werkzeugen und einer Blumentopf. aus dem Artikel CO₂ im Boden statt in der Luft – Zwischenbilanz